Florian H.

Florian H. berichtet von seinem iST-Studium

Im SS 2009 war es endlich soweit. Die so oft nervenaufreibenden Grundlagenveranstaltungen hatte ich abgehakt, die beiden Vertiefungen in Richtung Software Entwicklung und Eingebettete Systeme hatte ich erfolgreich durchgeführt und nun war für mich mit der Abgabe meiner Bachelor-Thesis der erste Teil meines Studiums der Informationssystemtechnik beendet. Man möchte nicht unbedingt sagen „endlich“, aber letztendlich freute ich mich jetzt auf die große Auswahl an Veranstaltungen und auch die Möglichkeit mein Studium nun freier selbst gestalten zu können.

Im Master spezialisierte ich mich nun auf Regelungstechnik und Robotik, man orientiert sich ja letzten Endes doch meist nochmal um. Durch sein großes Spektrum an Wahlpflichtfächern bot mir der Master-Studiengang eine neue Art der Gestaltung des Studiums. Ich belegte verschiedenste Projektseminare sowie Praktika, um mein Studium ganz nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Dazu gehörten vor allem eben praktische Anteile. Besonders interessant gestaltete sich für mich hierbei das Lösen von Problemstellungen ohne schon vorgegebene Arbeitsanweisung. Auch, dass die Projekte im Team gemanagt werden mussten und damit eine gut organisierte Aufgabenverteilung von Nöten war, hat mir sehr zugesagt.

Trotz aller Seminare, Praktika und anderen Veranstaltungen nahm ich mir persönlich die Zeit, auch fachfremde Veranstaltungen zu besuchen und somit dem universalen Lernen, welches an der Uni immer mehr verloren geht, nachzukommen. Leider war dies automatisch mit einer Verlängerung der Dauer des Studiums verknüpft. Trotzdem halte ich es für wichtig, nicht mit Scheuklappen durch das Studium zu rennen und nur die Regelstudienzeit im Sinne zu haben.

Was für mich immer von Vorteil war, ist das große Angebot an Hiwi-Jobs innerhalb der Fachgebiete. Diese erhöhen nicht nur die monetären Beträge auf dem eigenen Konto, sondern bieten vor allem einen guten Einblick in Forschung und Wissenschaft.

Auch die Betreuung seitens des Studienbereiches iST den Studenten gegenüber habe ich stets als positiv empfunden, was natürlich mit der geringen Anzahl an iST- Studierenden zusammenhängt. Der mögliche persönliche Kontakt zu Dozenten und dem Studiendekan gab einem immer das Gefühl, nicht nur eine laufende Nummer zu sein, sondern man fühlte sich stets gut aufgehoben und betreut.

Im kommenden Sommersemester werde ich nun meine Master-Thesis schreiben, sodass sich auch der zweite Teil meines Studiums dem Ende nähert. Insgesamt kann ich aber auf eine erfolgreiche und schöne Zeit zurückblicken und fühle mich immer wieder in meiner Wahl des Studienganges bestätigt.